Donnerstag, 12. Januar 2012

Das Abenteuer Indien beginnt.....









Der Morgen des 7.1.2012. Tag der Abreise nach Indien.

Früh morgens brechen wir auf nach Frankfurt.
Von dort aus soll es im Direktflug(7,5std) nach Neu Delhi gehen.
Mein körperlicher Zustand ist miserabel.
Dennoch,ich will so schnell wie mögich nach Indien,einfach nur durchhalten denke ich mir.
Es ist ein verregneter Samstag. Wir treffen gegen 10 Uhr am Flughafen ein.
Unsere Abflugzeit ist 13 15.
Erledigungen wie Zoll und Gepäckabgabe klappen glücklicherweise problemlos.
Nach Verabschiedung von Eltern und Hund geht es ins Flugzeug.
Es ist mein erster Flug und ich bin etwas nervös.
Denn selbst Aufzug fahren oder aber im Auto mitfahren sind aufgrund meiner neurologischen Störungen schon lange nicht mehr möglich.
Ständiges Übergeben und Laufen wie auf einem Schiff bei hohem Seegang waren die Folge.
Für mich also eine umso größerer Herausforderung.





Kurz nach Einweisung auf unsere Plätze beginnt der Start.
Körperlich bin ich schon jetzt an meiner Höchstgrenze angelangt.
Für mich ist die starke Beschleunigung und das Abheben die Hölle.
Völliger Kontrollverlust über meinen Körper....





Als die richtige Flughöhe erreicht ist,geht es mir etwas besser.
Jedoch stellen sich schon nach kurzer Flugzeit starke Kopfschmerzen,Übelkeit und Nackensteiffigkeit ein,die von Stunde zu Stunde zunehmen.
Das hängt mit meiner chronischen Hirnhautentzündung und den völlig anderen Druckverhältnissen in diesen Höhen zusammen.
An Essen ist leider auch nicht zu denken,erstens aufgrund der Übelkeit und Symptomatik
und zweitens,da nur Nahrungsmittel serviert werden,die mein Körper schon lange nicht mehr toleriert.
So bleibt der Magen leer,bis Neu Delhi.

Nach über 7 langen Flugstungen haben wir endlich unser Ziel erreicht und landen in einem uns so fernen,unbekanntem Land.

Das Abenteuer Indien beginnt.
Schon am Flugplatz,aus dem Fenstern des Jumbos,bekommen wir die ersten Eindrücke.

Angekommen im Indira Gandhi Airport Neu Delhi. Es ist 2 Uhr nachts,indische Zeit.
Wir müssen lange über lange Fließbänder duch den Flughafen laufen,bis
wir endlich die Zollschalter erreichen,wo wir noch eine geschlagene Stunde warten müssen.
Der Flughafen ist voll mit Menschen.

Endlich haben wir den Zoll hinter uns gelassen und finden unsere Koffer,die wir auf einem Gepäckwagen transportieren.
Als wir den Ausgang erreicht haben,sehen wir schon einen müde drein blickenden aber freundlich lächelnden Mann,mit einem Schild in der Hand.

"Martin Nutech!"

Er begrüßt uns freundlich und führt uns nach draußen ins nächtliche Delhi.
Eine ungeahnt schlechte Luft schlägt auf uns ein.
Es ist als wäre Sylvester und Stau auf der Autobahn in einem Tunnel.
Überall hupen Autos,es ist ein wahnsinns Treiben.




Wir warten einige Minuten bis ein Fahrer mit einem Van vorgefahren kommt,
ein ebenfalls sehr freundlicher Zeitgenosse.

Mit Erschrecken stellen wir fest,daß nicht alle Koffer in den Wagen passen.
Doch in Indien kein Problem,die Koffer wurden einfach ohne jegliche
Sicherung auf das Dach geworfen.

Los gehts durch Neu Delhi zur Nutech Mediworld.

Kuzer Small Talk mit dem Fahrer,der wohl Englisch spricht,aber durch seinen lustigen Akzent nicht zu verstehen ist.
Ich gebe auf.

Nach 20 minütiger,rasanter Fahrt mittels Hupe und Lichtzeichen kommen wir endlich in der Nutech Mediworld an.
Freundlich werden wir von 2 Schwestern empfangen,die uns unsere Zimmer zeigen
und dann schlafen lassen.

Wir sind total erschöpft,aber wir haben es geschafft.

Ziel Neu Delhi ist erreicht.

Aufgrund meiner Schwäche und neurologischen Symptomem finde ich in dieser Nacht keinen Schlaf.......

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